Zurück an die Arbeit

Zwei große Umzüge, eine süße kleine Tochter und eine große berufliche Chance für meine Frau: In den vergangenen Monaten gab es so einiges, das mich von meiner Arbeit abgelenkt hat. Und es hat durchaus Spaß gemacht. Besonders meiner kleinen Tochter beim Wachsen zuzusehen war faszinierend. Als ihr großer Bruder in dem Alter war, pendelte ich zuerst unter der Woche nach München, dann täglich nach Hamburg – und habe dabei wohl einiges verpasst. Nun ist aus dem Baby eine junge Dame geworden, die läuft, klettert, mit Lego baut, spricht und Handys zerlegt. Meine Frau hat sich im neuen Job etabliert und auch im Reihenhäuschen hängen die Gardinen und Lampen. Zeit, zurück an die Arbeit zu gehen, also!

Neue Ideen

Denn einiges schwirrt mir schon seit längerem an Ideen durch den Kopf, für das einfach zu wenig Zeit war. Aber für uns Journalisten zählt am Ende nur das, was auch tatsächlich publiziert wird. Der Umzug nach Bremen bietet mir dabei die Möglichkeit, neue Regionen zu erkunden, die von Berlin aus nur schwer zu erreichen waren: Bremen und Niedersachsen natürlich, aber auch Hamburg ist nur noch so weit entfernt, wie eine Fahrt mit der Berliner S-Bahn von Reinickendorf nach Wannsee. Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein oder auch Hessen sind so nah gerückt, dass ein Tagestrip locker möglich ist. Selbst die Niederlande und Belgien liegen nun um die Ecke. Viel Arbeit also!

Arbeit

An die Arbeit

 

 

Als Frieden möglich war


Die Ausstellung läuft noch bis zum 30. Oktober im Maximiliansmuseum in Augsburg. Schick gemacht. Aber man sollte doch ein bisschen Vorkenntnisse mitbringen, sonst fühlt man sich etwas überrollt: Es geht am Anfang ziemlich schnell von einer allgemeinen Einführung in die Epoche zum Augsburger Religionsfrieden und dem Dreißigjährigen Krieg mit dem Westfälischen Frieden. Für die meisten Besucher wäre sicher eine allgemeine Einführung erstmal besser gewesen, aber sei’s drum. Die Ausstellungsstücke sind jedenfalls gut gewählt und die grundsätzlichen Probleme der Epoche und der widerstreitenden Konfessionen werden am Ende doch deutlich. Hingehen, wer’s noch schafft!

Hier ist der Link!

Bayerische Landesausstellung zu Pfalz-Neuburg

Die bayerische Landesausstellung in Schloss Neuburg an der Donau ist sehr lohnend! Allein das Schloss ist sehenswert und man bekommt einen guten Einblick in die verschlungenen Pfade der bayerischen Geschichte in Spätmittelalter und Früher Neuzeit – wer war doch gleich Herzog von Bayern-Landshut?

Der heimliche Star der Ausstellung ist aber natürlich Herzog Ottheinrich von Pfalz-Neuburg, der das Land mit seinem unglücklichen syphilitischen Bruder Philipp regierte, man kennt ihn ja eigentlich hauptsächlich wegen des Ottheinrich-Baus des Heidelberger Schlosses, aber der Mann hat mehr zu bieten …

Hier geht’s lang =>