Vom Druck zum Lackieren

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt, und so arbeite ich nun seit fast zehn Monaten in einer neuen Branche: Dem Lackieren. Nicht mit der Lackierpistole, natürlich, sondern immer noch mit Laptop und Indesign als Journalist. Aber neu ist die Branche schon, auch wenn es auf den ersten Blick wieder darum geht, Substrate möglichst perfekt zu beschichten.

Lackieren: Eine Branche und doch keine Branche

Der wichtigste Unterschied vielleicht: Während die Druckindustrie, oder besser gesagt die Grafische Industrie, bei aller Heterogenität doch eine zusammengehörige Branche ist, ist die Lackiertechnik eine Querschnittstechnologie, die in sehr vielen verschiedenen Branchen Verwendung findet. Von Medikamentenkapseln bis hin zu Ölplattformen wird so ziemlich alles lackiert. Übergreifende Verbände speziell für diese Technologie gibt es jedoch kaum. Was es gibt, sind Forschungs- und Serviceverbände wie die DFO und natürlich uns, besser lackieren. Das hat natürlich auch seine Vorteile, wertet es doch das eigene Medium als Kristallisationspunkt einer Branche, die sich selber kaum als Branche versteht auf.

Lackieren einer Karosserie

Lackieren einer Karosserie mit einer Dürr-Anlage

Demnächst mehr dazu an dieser Stelle.

Schreibe einen Kommentar